In Hattert entsteht mit „Im Röffel“ neuer Wohnraum | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Noch ist an manchen Stellen schwer vorstellbar, wie es hier einmal aussehen wird.

In Hattert entsteht mit „Im Röffel“ neuer Wohnraum

Doch die ersten Arbeiten sind bereits in vollem Gange: In Hattert wird das Neubaugebiet „Im Röffel“ erschlossen. Damit beginnt für die Ortsgemeinde ein Projekt, das in den vergangenen Jahren intensiv vorbereitet wurde und nun sichtbar Gestalt annimmt.

40 Bauplätze stehen künftig zur Verfügung. Die Grundstücke bieten mit Größen zwischen rund 500 und 1.200 Quadratmetern vielfältige Möglichkeiten für ein neues Zuhause. Damit die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner gut angebunden sind, entstehen rund 700 Meter neue Planstraßen, die das Baugebiet an zwei Stellen mit der Bergstraße verbinden.

Gleichzeitig wird diese selbst ausgebaut und erhält auf einer Länge von 700 Metern neue Gehwege. Rund 850 Tonnen Asphaltmischgut werden dafür verarbeitet. 36 neue Beleuchtungsmasten sorgen künftig im Bereich des Neubaugebiets und der Bergstraße für die Ausleuchtung der Verkehrswege und eine gute Sichtbarkeit im Dunkeln.

Auch unter der Erde wird die Infrastruktur für die kommenden Jahre vorbereitet. Die Verbandsgemeindewerke Hachenburg erneuern die Wasser- und Kanalleitungen im Bereich der Bergstraße. Im Neubaugebiet werden die Anlagen für Trinkwasser, Regen- und Abwasser erstmals hergestellt. Ergänzt wird das Entwässerungssystem durch ein Regenrückhaltebecken.

Für die gemeinsam von Ortsgemeinde und Verbandsgemeindewerken umgesetzte Gesamtmaßnahme sind rund 3,7 Millionen Euro vorgesehen. Den Auftrag für die Bauarbeiten erhielt das Unternehmen Robert Schmidt Bau GmbH aus Müschenbach, für die Planungsleistungen das Ingenieurbüro Gewatec GmbH aus Neunkirchen als wirtschaftlichste Bieter.

Kurz nach dem Baustart verschafften sich Erster Beigeordneter Marco Dörner, stellvertretender technischer Werkleiter Torsten Löhr, Bauingenieur Ronny Strunk und Ortsbürgermeister Peter Enders zusammen mit Vertretern des Bauunternehmens Robert Schmidt sowie dem Planungsbüro Gewatec vor Ort einen Eindruck von den beginnenden Arbeiten.