Mehr als 50 Unternehmen und Institutionen waren am Montagabend vor Ort und informierten über ihre Ausbildungs- und Studienangebote. Dabei wurde an vielen Ständen praktisch gearbeitet: Die Jugendlichen konnten beispielsweise schweißen, VR-Brillen testen oder Werkstücke aus Metall formen. So wurde Berufsorientierung unmittelbar erlebbar und bot Gelegenheit, ganz unterschiedliche Berufsfelder kennenzulernen – auch solche, die vielleicht bislang noch nicht auf dem eigenen Radar standen.
Auch die Verbandsgemeinde Hachenburg war als Veranstalterin mit einem eigenen Stand vertreten. Gemeinsam mit den Verbandsgemeindewerken informierten die Kolleginnen und Kollegen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Verwaltung und Werken. Erster Beigeordneter Marco Dörner nutzte die Gelegenheit für Gespräche mit Ausstellern und Jugendlichen. Auch Bürgermeisterin Gabriele Greis ließ es sich trotz eng getaktetem Terminkalender nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und sich einen Eindruck von der lebendigen Atmosphäre zu verschaffen.
Berufs-Bingo feiert Premiere
Für ein zusätzliches Highlight sorgte in diesem Jahr erstmals das Berufs-Bingo. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Karten mit verschiedenen Aktionen und Fragen rund um die Ausstellenden und deren vielfältiges Angebot.
Für jede erfolgreich erledigte Aufgabe gab es einen Aufkleber für das entsprechende Feld. Wer damit eine komplette Reihe auf seiner Karte füllen konnte, durfte sich über eine Überraschung freuen: eine Freikarte für das Hachenburger Löwenbad.
Damit wurde der Rundgang durch die Halle zu einer kleinen Entdeckungstour mit vielen neuen Eindrücken und einer erfrischenden Belohnung.
Für die passenden Rahmenbedingungen sorgte im Vorfeld der Bauhof der Verbandsgemeinde Hachenburg, der die Rundsporthalle für die Veranstaltung herrichtete. Bürgermeisterin Gabriele Greis würdigte den Einsatz des Teams ebenso wie das Engagement von Alice Basar, die die Berufsinformationsbörse mit viel Organisationstalent geplant, koordiniert und begleitet hat.