Sport, kulturelle Veranstaltungen und gemeinsames Miteinander: Die Nauberghalle ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt des öffentlichen Lebens in Nister. Damit sie diese Funktion auch künftig zuverlässig erfüllen kann, investiert die Ortsgemeinde rund 2,2 Millionen Euro in eine umfassende Modernisierung des Gebäudekomplexes. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit 850.000 Euro aus dem Investitionsstock.
Nach vielen Jahren intensiver Nutzung zeigt sich insbesondere bei der baulichen und technischen Ausstattung deutlicher Erneuerungsbedarf. Die geplanten Maßnahmen sichern die vorhandene Bausubstanz, verbessern die Energieeffizienz und erhöhen zugleich Funktionalität und Betriebssicherheit. So entsteht eine zeitgemäße, vielseitig nutzbare Halle, die den unterschiedlichen Anforderungen von Sport, Veranstaltungen und gesellschaftlichem Leben auch langfristig gerecht bleibt.
Ein wesentlicher Bestandteil der Planungen ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Sie soll künftig zu einer ressourcenschonenden und stärker eigenständigen Energieversorgung beitragen. Auch Sporthalle und Gesellschaftsraum erhalten eine umfassende Modernisierung. Zugleich bringt die Ortsgemeinde die technische Ausstattung auf einen zeitgemäßen Stand. Der vorhandene Lastenaufzug aus den 1970er-Jahren bleibt erhalten.
Zum Gebäudekomplex gehört außerdem das ehemalige Feuerwehrhaus. Derzeit wird geprüft, ob sich dort künftig das Gemeindebüro unterbringen lässt. Damit ließen sich vorhandene Räumlichkeiten sinnvoll weiter nutzen und verschiedene kommunale Funktionen an einem zentralen Standort bündeln.
Die Verbandsgemeinde Hachenburg ist im Rahmen ihrer Aufgaben als zentrale Beschaffungsstelle in das Vorhaben eingebunden und unterstützt die Gemeinde bei den erforderlichen Vergabeverfahren. Nach aktuellem Zeitplan sind die ersten Ausschreibungen für Dezember 2026 beziehungsweise Januar 2027 vorgesehen.
Für Ortsbürgermeister Florian Nitschke, gehört die Modernisierung der Nauberghalle gleich zu Beginn seiner Amtszeit zu den besonders prägenden Aufgaben. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Gabriele Greis und weiteren beteiligten Akteurinnen und Akteuren verschaffte er sich vor Ort einen Eindruck von den Planungen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den bevorstehenden Baubeginn: Für Nister verbindet sich mit dem Vorhaben die Chance, einen zentralen Treffpunkt des Gemeindelebens dauerhaft zu sichern und zugleich zeitgemäß weiterzuentwickeln.
Über den weiteren Verlauf sowie mögliche Einschränkungen während der Bauphase informiert die Ortsgemeinde rechtzeitig.