Wo Nachhaltigkeit Schule macht Grundschule Alpenrod erhält neue Pelletheizung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Gute Nachrichten für die Grundschule Alpenrod: Die neue Heizung ist da!

Wo Nachhaltigkeit Schule macht
Grundschule Alpenrod erhält neue Pelletheizung

Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat als Trägerin der Grundschule die altersbedingt erneuerungsbedürftige Ölheizung ersetzt. Nach wiederholten Ausfällen während der Heizperioden und einer durch die alten Öltanks verursachten Geruchsbelästigung im Treppenhaus steht der Schule nun eine zeitgemäße, verlässliche und ressourcenschonendere Wärmeversorgung zur Verfügung.

Dass dabei auf eine Pelletheizung gesetzt wurde, fügt sich zugleich in das Profil der Grundschule ein, die im Juli 2024 als „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet wurde. Mit der neuen Heizungsanlage wird dieses Engagement nun auch im Bereich der Wärmeversorgung aufgegriffen und weitergeführt.

Für den neuen Pelletbunker konnte der bisherige Platz der Öltanks genutzt werden. Die vorhandenen Räumlichkeiten erhielten damit eine neue Funktion und ermöglichen eine effiziente Nutzung der bestehenden Gebäudesubstanz.

Doch die neue Heizung ist nicht als Insellösung gedacht. Bereits bei der Planung wurde die künftige Verbindung mit der benachbarten Sporthalle berücksichtigt. Perspektivisch soll ein Heizungsverbund entstehen: Für die Sporthalle ist in den kommenden Jahren der Einbau einer Wärmepumpe vorgesehen. Im Zuge einer geplanten Dachsanierung soll außerdem eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach installiert werden. So entsteht perspektivisch ein Gesamtkonzept, das unterschiedliche Formen erneuerbarer Energie miteinander verbindet und die Wärmeversorgung von Schule und Sporthalle nachhaltig weiterentwickelt.

Bei einem Vor-Ort-Termin machten sich Erster Beigeordneter Marco Dörner, Leiterin des Fachbereichs Bildung und Soziales Kirsten Burbach sowie Ingenieurin Katrin Lück gemeinsam mit Schulleiterin Sandra Hummer ein Bild von der neuen Heizungsanlage.

Finanziert wurde die Maßnahme unter anderem mit Mitteln der KfW Bank. Für die Ausführung war das Unternehmen Gebr. Kämpf GmbH aus Müschenbach, für die Planung das Büro Peter Becker aus Marienrachdorf verantwortlich. Die Bauleitung lag bei der Verbandsgemeindeverwaltung.

Die Anlage ist bereits die dritte Pelletheizung, die die Verbandsgemeinde in ihren Schulgebäuden betreibt. Holzpellets ermöglichen dabei eine Wärmeversorgung auf Basis eines nachwachsenden Rohstoffs und tragen dazu bei, fossile Energieträger wie Heizöl schrittweise zu ersetzen.